9. Nov. 2019

Smilestones Miniaturwelt

Meine (Wahl-)Heimat Schweiz kann trotz seiner kleinen Fläche mit einigen Superlativen aufwarten. So befindet sich bspw. mit dem Rheinfall in Neuhausen (nahe Schaffhausen) der grösste Wasserfall Europas in der Schweiz. Vor dieser durchaus pittoresken Kulisse gibt es seit einigen Monaten noch ein weiteres Ausflugsziel: im Gelände des Unternehmens SIG (schon allein die Historie von SIG könnte einen eigenen Blog-Eintrag füllen) residiert seit November 2018 die grösste Modellbahnanlage der Schweiz: Smilestones.

Nachdem erst kürzlich der zweite grosse Bauabschnitt mit Szenen aus dem Berner Oberland eröffnet worden war, machte ich mich vor einigen Tagen auf den Weg an der Rheinfall. In der Hoffnung, dass der Besuch dort kein Reinfall wird. An der Kasse musste ich erst einmal etwas schlucken; 19 CHF Eintritt finde ich schon happig. Meine Märklin Insider Clubkarte brachte mir dann noch 2 Franken Ermässigung. Rucksäcke muss man in Schliessfächer verstauen, Fotografieren ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht, allerdings bitte ohne Blitz.

Natürlich erinnert dort dann erst mal alles an das grosse Vorbild aus Hamburg. Das dort ansässige Miniatur-Wunderland setzt einfach Massstäbe. Und das meine ich nicht bezogen auf die schiere Grösse der dortigen Eisenbahnanlage, sondern das MiWuLa punktet eben durch eine Vielzahl von kleinen Szenen, lustigen Einfällen, detail-freudiger Konsequenz bis an den hinteren Anlagenrand und technischer Innovationen. Smilestones hat sich vieles davon abgeschaut. Auch hier fand ich viele nette Szenen, skurrile Details, kleine Hingucker, usw usw. Etliche Knöpfe an den Anlagenränder können betätigt werden, um irgendetwas auf der Anlage in Bewegung zu setzen: einen Baukran, Tänzer, eine Bergbahn usw..

Vieles ist also ähnlich wie in Hamburg. Unverwechselbar wird Smilestones jedoch durch die Nachbildung von typische Schweizerischen Sehenswürdigkeiten. So wurde natürlich auch der Rheinfall modelliert – und er ist m.E. sehr gut gelungen. Viele Schaffhauser Gebäude, z.B. die Munot-Festung, der Bahnhof, das SIG Gelände machen richtig Eindruck. Sehr gut gefällt mir auch die Nachbildung des Sittertobels nahe St. Gallen mit seinem Brücken-Ensemble.

Die erst kürzlich eröffnete Erweiterung mit dem Berner Oberland dagegen hinterlässt bei mir einen etwas zwiespältigen Eindruck. Auch hier sind Landschaft, Häuser, Züge, kleine Szenen hinreissend umgesetzt. Jedoch finde ich den Anlagenhintergrund mit der Bergwand schlicht und ergreifend misslungen. Das sieht leider lieblos und einfallslos aus. Also habe ich mich auch dort auf die Details konzentriert. Und die sind auch rund um die Nachbildung von Interlaken reichlich zu entdecken.

Als ich mich dann schliesslich wieder auf den Rückweg gemacht habe, sind etwa drei Stunden vergangen. Insofern ist der Eintrittspreis dann doch gerechtfertigt. Ein Kinobesuch würde nämlich ähnlich viel kosten und auch ähnlich lange unterhalten. Ich bin gespannt auf eventuelle Erweiterungen bei Smilestones in den kommenden Jahren.

30. Okt. 2019
Tram Leipzig: Solaris Tramino

Trams aus aller Welt: Leipzig

Die ostdeutsche Stadt Leipzig verfügt über eines der umfangreichsten Strassenbahnnetze Deutschlands. Je nach Zählweise – also ob man die Stadtbahn Köln als Strassenbahn bezeichnet oder nicht – liegt Leipzig auf Platz 2 (oder 3) hinter Berlin in Bezug auf die Streckenlänge. 143 km Streckenlänge.

Als ich vor einigen Wochen in Leipzig war, fiel mir als erstes die grosse vierspurige Doppelhaltestelle am Hauptbahnhof auf. Dort kommen und gehen die Tramzüge fast im Minutentakt. Und es fiel mir auf, dass recht unterschiedliche Fahrzeugtypen in Leipzig verkehren. Neben alten Tatras fahren Eigenkonstruktionen (heute HeiterBlick), Bombardiers und auch Solaris Tramtypen.

Für meine Fotos habe ich mich dann aber nicht an den Hauptbahnhof postiert sondern eine Haltestelle weiter. Die Aufnahmen entstanden an der Halteselle Goerdelerring.

  • Tram Leipzig: Solaris Tramino
  • Tram Leipzig: Tatra
  • Tram Leipzig: NGT8
  • Tram Leipzig: Leoliner

Kaum bemerkbar ist ist die besondere Spurweite der Leipziger Strassenbahn. Mit 1458 mm ist sie jedoch noch etwas breiter als die „grosse“ Eisenbahn, welche auf 1435 mm läuft. Mein Auge erkennt jedoch diese 23 mm Unterschied nicht.

Faszinierend finde ich, dass Leipzig im Jahre 2003 den Mumm besass, einfach eigene Trams zu bauen. Nicht wenige Verkehrsbetriebe besitzen in ihren Werkstätten ein enormes Know-How für den Unterhalt und Umbau von Strassenbahnen. Jedoch ist es doch ein grosser Schritt vom Umbau eines Trams zu einer Neukonstruktion. Das Ergebnis dieser Eigenentwicklung sind die „Leoliner“. Und aus der damaligen LEOLINER Fahrzeug-Bau Leipzig GmbH (FBL) entstand das heutige Unternehmen HeiterBlick.

Bei weiteren Fahrzeug-Anschaffungen in den Folgejahren kamen dann jeoch wieder auswärtige Unternehmen zum Zuschlag. So gibt es in Leipzig auch eine Variante der Bombardier Flexitiy Classic Trams (ohne Bild) und als neueste Generation die polnischen Solaris Traminos.

Intereressant finde ich auch die Tatra-Kompositionen, die in Leipzig verkehren. Ich sah immer drei-teilige Züge, wobei der letzte Wagen ein neuer (Bombardier NB4) Anhänger mit Niederflureinstieg ist. So können auch mobilitätseingeschränkte Fahrgäste diese Trams benutzen.

26. Jun. 2019
Molli -Bahn im Abendlicht

Molli

Molli -Bahn im Abendlicht Zugegeben, als ich das erste Mal von „Molli“ hörte, dachte ich an einen Hund, eine Katze, ein Plüschtier, irgendeine Zeichentrickfigur. Jedoch nicht, dass dieser Begriff für eine Schmalspurbahn an der Ostseeküste Deutschland stehen würde. Und ganz falsch liege ich mit meiner Assoziation nicht: es ist eine Anekdote überliefert, dass Molli der Name eines Hundes ist, den eine ältere Dame vor gut 100 Jahren auf eben jener Schmalspurbahn begleiten sollte – aber nicht wollte. Er riss dann bellend aus, gerade als der Zug anfuhr. Erschrocken soll die alte Dame gerufen haben: „Molli, bleib stehen!“ – Weil jedoch der Lokführer geglaubt hatte, er und seine Bahn wären gemeint, leitete er eine Vollbremsung ein. Seitdem heisst die kleine Bäderbahn im Volksmund „Molli“.

Im Juni 2019 hatte ich die Gelegenheit, eben jenes liebenswerte Dampflok-Relikt aus der DDR-Zeit kennenzulernen. Und weil die Molli-Bahn auch Ferienwohnungen in ihren Bahnhöfen vermietet, schlief ich sogar zwei Nächte direkt am Bahnsteig Heiligendamm und konnte noch im Schlafanzug aus dem Fenster die ersten Bilder der Bahn knipsen. Es ist – für Eisenbahn-Liebhaber wie mich – ein Segen, dass der politische Wille und das nötige Geld vorhanden war, dieses Kleinod zu erhalten. Die ursprünglich als reine Touristik-Bahn gebaute Verbindung zwischen Kühlungsborn und Bad Doberan ist natürlich ein Urlauber-Magnet. Aber sie übernimmt auch ganz normale Aufgaben im Netz des öffentlichen Verkehrs als Pendlerstrecke westlich von Rostock. Schade nur, dass Einzelfahrten tariflich nicht in den Verkehrsverbund Warnow (rund um Rostock) eingegliedert sind – man benötigt eigene Fahrkarten. Aber als Urlauber kann ich das verschmerzen.

Molli läuft auf einer Spurweite von 900 mm. Zum Vergleich: Viele Strassenbahnen in Deutschland und der Schweiz laufen „breiter“, nämlich auf 1000 mm. Im Sommer fahren tagsüber stündliche Züge, gegen 19 Uhr Abends ist dann jedoch Schluss. Im Winter verkehren die Züge alle zwei Stunden. Gezogen werden die Waggons ausschliesslich von 1’D’1-Dampflokomotiven. Drehscheiben hat die Bahn nicht, was dazu führt, dass in Richtung Kühlungsborn Tender voraus gefahren wird. In Heiligendamm kreuzen die Züge während der Sommermonate, die Strecke ist ansonsten eingleisig. Die Mollibahn verfügt über 5 Lokomotiven der Baureihe 99.23. Dabei ist eine dieser fünf Dampflokomotiven ein Nachbau aus dem Jahre 2009, die anderen vier Loks sind hingegen echte historische Fahrzeuge.

Für mich ging ein kleiner Traum in Erfüllung, als wir während zwei Tagen immer wieder mit dieser sympathischen Eisenbahn unterwegs waren. Alleine die Geräusche der Lokomotiven, wenn sie beschleunigen! Oder der Geruch aus Kohlefeuer, Öl, Wasserdampf, den man mit voller Wucht in die Nase bekommt, wenn man auf der Plattform des Waggons direkt hinter der Lokomotive steht. Oder eben die Rauchfahne, die während der Fahrt über der Strecke steht, in der sich die Sonnenstrahlen brechen! Und wenn das Triebgestänge und die Zylinder ihre Arbeit verrichten! Ein Genuss für alle Sinne! Ich finde es auch äusserst faszinierend, dass man nach über 50 Jahren Pause in Deutschland wieder eine Dampflokomotive neu gebaut hat. Auf den ersten Blick, sieht sie auch aus wie ihre alten Geschwister, erst auf den zweiten Blick erkennt man kleinere Konstruktionsverbesserungen und auch, dass vieles nicht genietet, sondern geschweisst worden ist.

  • Mollibahn, Detail an Lok 99.23
  • Mollibahn, Detail an Lok 99.23
  • Mollibahn
  • Die Moliibahn fährt mitten durch Bad Doberan
  • Millibahn, Herstellerschild an der nachgebauten Lok
  • Mollibahn
  • Die Mollibahn entlang der Lindenallee zwischen Heiligendamm und Bad Doberan
  • Mollibahn - Innenansicht Waggon
  • Mollibahn
  • Morgens am Bahnhof Heiligendamm
  • Morgens am Bahnhof Heiligendamm
  • Mollibahn im Abendlicht
  • Mollibahn
  • Mollibahn
  • Molli -Bahn im Abendlicht

Leider hatte ich in diesem Urlaub nicht meine grosse Kamera dabei, sondern nur eine kleine Lumix. Aber manch Foto ist dann doch zu meiner Zufriedenheit geworden.

21. Mai. 2019

Bachs Kantatenwerk

2019 wird bei mir persönlich als das Jahr gelten, in dem ich begonnen habe, mich intensiver mit den gut 200 Kantaten von Johann Sebastian Bach zu beschäftigen.
Als begeisterter Chorsänger von geistlicher Kirchenmusik komme ich nicht an diesem genialen Komponisten vorbei. Barocke Kirchenmusik war und ist schon immer ein zentraler Bestandteil meines (zugegeben recht breiten) Musikgeschmacks. Ich will nicht verhehlen, dass ich zuweilen auch grosse Sympathien für Werke unbekannterer Barock-Komponisten hege: Jan Dismas Zelenka oder Johann Ludwig Bach, um nur zwei zu nennen.

Neues Bachdenkmal Leipzig
Neues Bachdenkmal Leipzig

Aber J. S. Bach ist und bleibt der Grösste seiner Zunft. Begonnen hat diese Vorliebe im elterlichen Haus, als ich die – recht überschaubare – Schallplattensammlung meiner Eltern entdeckte. Da gab es auch drei Platten mit den berühmten Brandenburger Konzerten. Ich hörte diese alten Archiv-Aufnahmen rauf und runter. Später dann im Gymnasium in der fünften Schulklasse wurde ich endgültig mit dem Bach-Virus infiziert. Gerade eben im Schulchor eingestiegen, hatte ich die Chance die komplette Matthäuspassion mitzusingen. Was für eine musikalische Offenbarung!!

Inzwischen, 40 Jahre später, habe ich die grossen Werke von Johann Sebastian Bach alle mitgesungen. H-Moll-Messe, Weihnachtsoratorium, Johannespassion und eben: die Matthäuspassion. Letztere erst vor wenigen Wochen mit der Aargauer Kantorei, dem Collegium Vocale Grossmünster und der Chapelle Ancienne unter der Leitung von Daniel Schmid. Auch die Motetten von Bach – es sind davon (je nach Auffassung) sechs oder sieben überliefert oder die lutherischen Messen – durfte ich alle schon mehrmals singen.
Was ich aber bislang noch sträflich wenig gesungen habe: Bachs Kantaten! Über 200 gibt es, etliche sind verschollen. Aber hier tut sich ein gewaltiger Fundus an wunderbarer Musik auf. Sie alle singen zu wollen, ist schlichtweg ein utopischer Wunsch. Aber anhören! Das hatte ich mir nun vor einiger Zeit vorgenommen!

Barocke Kantaten wurden gewöhnlich komponiert, um im Gottesdienst gespielt (und gehört) zu werden. Sie bilden sozusagen den musikalischen Zwilling zum gesprochenen Wort im Gottesdienst, den ergänzenden Teil zu Schriftlesung und Predigt. Gewöhnlich bestehen (Bach-)Kantaten aus einem Eingangschor-Satz, zuweilen auch nur einem Instrumentalstück (Sinfonia), dann folgen einige solistisch gestaltete Musikstücke (Arien, Rezitative). Abgeschlossen werden Kantaten gewöhnlich mit einem Choral. Die Textgrundlage von Kantaten passt (oder soll passen) zum entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr.
Es gibt auch weltliche Kantaten, auch Bach schrieb solche. Anlässe mögen dafür alles mögliche sein: Geburtstage, Krönungen, Jubiläen. Oder eben ganz andere Themen: Bachs Kaffeekantate „Schweigt stille, plaudert nicht“ fällt aus diesem Rahmen. Weil sie ein Alltagsthema vertont und nicht zur Huldigung von irgendwelchen weltlichen und göttlichen Obrigkeiten dient.

Es dürfte klar sein, dass die vielen Kantaten von Bach oft mit heisser Feder geschrieben worden sind. Gebrauchsmusik sozusagen, die erstellt wurde, weil es der Arbeitsvertrag vorsieht. Ich gehe davon aus, dass Bach oft mit etlichen einschränkenden Rahmenbedingungen leben musste: Zeitdruck, vorhandene (oder fehlende) Musiker und Sänger, die Suche nach geeigneten Texten, usw…. Und immer wieder griff Bach ja auch in die Trickkiste und verwendete Musiksätze, die er bereits für andere Zwecke angefertigt hatte. Trotzdem verwundert es mich immer wieder, dass trotz all dieser Widrigkeiten ganz hervorragende Musiken entstanden sind, die es allemal wert sind, immer wieder gehört zu werden.

Nun also höre ich. Kantaten. Von Bach. Aber damit ist es ja noch nicht getan. Denn Bach ist nicht gleich Bach. Man kann ja nicht einfach mal ins 18. Jh zurückreisen und sich dort Bach selbst anhören. Also versuchen ernsthafte Kirchenmusiker, Bach so zu musizieren, wie es wohl mit grosser Wahrscheinlichkeit dazumal praktiziert worden ist. Mit historischen (oder entsprechend nachgebauten) Instrumenten, mit entsprechenden Besetzungen (4 Solisten? Kleines Sängerensemble? Kleiner Chor?), Tempi und Dynamiken. Hinter der historischen Aufführungspraxis steckt inzwischen eine eigene Wissenschaft. Und das all will natürlich gekoppelt sein mit dem Perfektionismus-Anspruch des heutigen Publikums, welches digital gemasterte und bis ins Detail ausgetüftelte Tonaufnahmen gewohnt ist. Und diese Qualität am liebsten auch live im Konzert erleben will. Ich nehme mich da ja auch nicht aus.
Zum Glück bietet das Internet inzwischen eine grosse Auswahl an verschiedensten Kantaten-Einspielungen. Hier eine (unverlinkte – sucht bitte selbst) Liste von Interpreten, die ich bevorzugt ansteuere, wenn ich nach Bach’schen Kantaten suche – ohne Anspruch auf Vollständigkeit, auch die Reihung soll keinen Hinweis auf persönliche Vorlieben geben:

  • Ton Koopman mit dem Amsterdam Baroque Orchestra & Choir
  • Philippe Herreweghe mit dem Collegium Vocale Gent
  • Masaaki Suzuki mit dem Bach Collegium Japan
  • Rudolf Lutz mit dem Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen
  • Sigiswald Kuijken und La Petite Bande, Belgien
  • Jos van Veldhoven / Shunske Sato mit der Nederlands Bachvereniging
  • Sir John Eliot Gardiner mit dem Monteverdi Choir und Orchestra

Es gibt auch etliche grosse und verdiente Musikernamen, die ich ehrlich gesagt nicht (mehr) berücksichtige, wenn ich Bach hören will: z.B. Carl Richter, Helmut Rilling, Nikolaus Harnoncourt oder Gustav Leonhardt. Bestimmt drehen sich gerade Harnoncourt und Leonhard jeweils in ihren Gräbern um, weil ich sie zusammen mit Carl Richter in einen Satz werfe. Aber die Aufnahmen dieser beiden Pioniere der historischen Aufführungspraxis wurden inzwischen – in meinen Ohren – abgelöst von den weiter oben aufgezählten Musik-Ensembles.

Ich bin immer noch am Überlegen, ob ich mir eine der Bach-Kantaten-Gesamtausgaben auf CD zulege, die es derzeit zu erwerben gibt (Koopman, Gardiner oder Suzuki), aber im Zeitalter von Youtube und der Streaming-Plattformen (Klassik-Tipp: Idagio) tendiere ich dazu, keine CD-Box zu kaufen. Für das Geld, das ich hierfür ausgebe, kann ich mehr als zwei Jahre eine Streaming-Plattform abonnieren.

Und singen? Ich schrieb ja weiter oben, das es für mich wohl unmöglich sein wird, ALLE Bach-Kantaten zu singen. Aber vereinzelt doch. Aktuell: BWV 68 „Also hat Gott die Welt geliebt“ im Auffahrts-Gottesdienst am Grossmünster am 30. Mai 2019 um 10 Uhr. Mit dem Collegium Vocale und Collegium Musicum des Grossmünsters Zürich. Ich freue mich!