Archiv des Autors: Peter Mayr

Korfu und Tessin

Endlich habe ich den Fleiss aufgebracht, mal alle Fotos zu sortieren, die ich in den letzen beiden Urlauben geschossen habe. Vieles flog raus, vieles ist auch privat, aber eine ganze Reihe Bilder sind dann doch so, dass man so vorzeigen kann. Ich muss zugeben, dass ich mit mir selbst sehr gnädig war. Vieles würde ich an anderen Tagen skippen. Für alle Neugierigen zwei schnelle Links auf meine Fotodatenbank…

Und für alle anderen hier ein paar wenige Korfu-Eindrücke

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Zugegeben, vieles was ich in Korfu erlebt habe, lief leider ohne Kamera ab. Weil es unter Wasser war. Ich hab mir den kleinen Traum erfüllen können, einen Tauchkurs zu absolvieren. Die Welt unterwasser ist komplett neu für mich und unwahrscheinlich faszinierend. Unvergessen die Fischschwärme, die Felsformationen, die Schwämme und Korallen, Farben…. Die fast unbeeindruckt umherschwimmenden Fischschwärme, die um mich herum waren, während ich hindurch schwebte, gehören definitiv zu einer der eindrücklichsten Bilder und Erinnerungen meines Lebens. Dabei war ich ja sogar noch gehandicapt, dann meine doch beträchtliche Sehschwäche lässt mich vieles unterwasser gar nicht erkennen – da werde ich um die Anschaffung einer Taucherbrille mit geeigneten optischen Schliff nicht rumkommen…. Wie auch immer, Korfu unterwasser wird es auch kommendes Jahr wieder geben. Ich freue mich jetzt schon drauf!!

 

Balkon Sommer 2018

Jedes Jahr ein echter Genuss…. unser Balkon im Sommer. Hier ein paar Blüten- und Früchte-Bilder.

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Sechs Mal Chor

Passionskonzerte 2018

Passionskonzerte 2018

Die Tage vor Ostern sind für mich immer eine anstrengende, aber auch eine sehr schöne Zeit. Dann ich darf Musik machen, ich darf – zusammen mit anderen Singenden und Instrumentalisten – feine, berührende Musik einem Publikum präsentieren. Dabei werde ich insgesamt sechs Mal auf der Bühne stehen.

  • Sa. 24.3 in der Predigerkirche Zürich und So. 25.3. im Berner Münster
    Mit der Zürcher Kantorei zu Predigern und der Berner Kantorei singen wir 4 Motetten von Francis Poulenc. Dazu einen vertonten Kreuzweg von Franz Liszt. Das Konzert wird angereichert durch einen Ausdruckstanz.
    Beide Komponisten, beide Werke haben nun nicht gerade den Bekanntheitsgrad einer Bachschen Matthäuspassion. Aber das soll nichts heissen. Gerade die 4 Poulenc-Motetten sind allerfeinste Musik. Auf der einen Seite mit wunderschön gefälligen Harmonien und Melodien, aber gleichzeitig auch wieder derart emotional schräg und schrill, dass es eine wahre Freude ist, sich auf solche Musik einzulassen.
    Liszt hingegen bringt mit seinem Kreuzweg ein Werk typischer Spätromantik, mit energiegeladenen Akkorden und Harmonien, die den Leidensweg Jesu zu seiner eigenen Kreuzigung sehr anschaulich darstellt.
    Ich freue mich auf diese interessante Musik und hoffe auf regen Konzertbesuch.
  • Mi. 28.3 in der Stadtkirche Brugg, Do. 29.3. in der Stadtkirche Aarau, Fr. 30.3. im Grossmünster Zürich und Sa. 31.3. in der Stadtkirche Zofigen
    Mit der Aargauer Kantorei singen wir das Requiem von Luigi Cherubini. Das Werk wird noch vorgängig durch einen (instrumentalen) Trauermarsch (marche funèbre) und einen abschliessenden „In paradisum“ ergänzt.
    Was soll ich dazu noch sagen? Ich liebe Requiems! Mit der Vertonung von Totenmessen haben viele Komponisten echte Meisterwerke abgeliefert. Sei es Mozart, Verdi, Zelenka oder oder… eben auch Luigi Cherubini. Seine Totenmesse ist nicht nur kompositionstechnisch ein wahres Kunststück, sondern – und das ist ja eigentlich die Hauptsache – auch ein echter Ohrenschmaus. Ich kann jedem Klassikliebhaber den Besuch in einer der vier Konzerte ans Herz legen!

Nach den Konzerten werde ich wohl urlaubsreif sein. Denn neben dem Singen, Vorproben und Konzerten läuft ja das normale Berufs- und Familienleben weiter. Schön ist, dass ich dann gleich nach Ostern tatsächlich etwas ausspannen kann, denn es winken knapp zwei Wochen Urlaub.

Nicht nur Ruwani

Ruwani

Ruwani

Vergangene Woche war ich – mal wieder – Im Zürcher Zoo. Ich besitze schon seit geraumer Zeit eine Jahreskarte. Was mir die Freiheit erlaubt, bei einem Besuch auch ganz gezielt mal Bereiche des Tiergartens einfach links liegen zu lassen. Ich muss nicht unbedingt versuchen, so viel wie möglich für meinen bezahlten Eintritt zu erleben und zu sehen.

Der Besuch in dieser Woche war natürlich in erster Linie dem jungen Elefantenbaby Ruwani geschuldet. Unser Zürcher Zoo – so hat es einmal eine Mitarbeiterin in einer Tierpräsentation erklärt – beachtet bei der Vergabe von Tiernamen eine interessante Regel: Innerhalb eines Jahres ist der Anfangsbuchstabe der Gleiche. Und im Folgejahr wird dann der im Alphabet ebenfalls folgende Anfangsbuchstabe gewählt. Das erlaubt Mitarbeitern und Zoobesuchern, anhand des Anfangsbuchstaben eines (benannten) Tieres dessen Alter zu errechnen. 2017 ist nun das „R“ an der Reihe.

Als ich am Elefantenhaus ankam, war der kleine Racker erst mal nirgendwo zu entdecken. Weder draussen noch drinnen in der Halle war viel los. Nach einigem Umher-schlendern beschloss ich also, wieder von Kaeng Krachan Elefantenpark zurück in die restlichen Zoobereich zu laufen. Ein letzter Blick in die Aussengehege belohnte mich dann aber doch noch. Zusammen mit Mutter Farha und Grossmutter Ceyla-Himali spazierte der tapfere Jüngling durch die Gegend, versuchte sich auch zwischendurch mal im Schlammbad. Es war nicht so leicht, den kleinen Rüssel vor die Linse zu bekommen, denn die beiden Begleiterinnen schirmten ihn noch sehr konsequent ab. Aber so ein paar zufriedenstellende Schnappschüsse kamen dann doch noch zusammen.

Danach nahm ich mir dann noch Zeit für ein paar andere Gehege. Fast schon zum Pflichtprogramm gehören für mich die drei Grosskatzen im Zürcher Zoo: Amurtiger, indischer Löwe und Asiatischer Schneeleopard. Die Löwen versteckten sich in einem uneinsehbaren Gehegeteil, man sah nur von fern ein paar ockerfarbene Fellrücken. Die Tigerin war sehr unruhig, lief viel herum und brüllte immer wider. Den Grund dafür erfuhr ich dann tags darauf aus der Zeitung. Es war ein Besuchermännchen aus dem Zoo Münster eingetroffen. Und das schien wohl auch der hiesigen „Elena“ nicht entgangen zu sein.
Bei den Schneeleoparden – die beiden Jungtiere sind ja nun beide weggegeben worden – sah man nur ein Elternteil. Es sass auf ihrem Lieblingsplatz und betrieb fleissig Fellpflege. Gelegenheit für ein paar Fotos.

Danach besuchte ich noch das Exotarium mit all den Echsen und auch den neuen Aquarien und natürlich die Masoalahalle. Dieser Urwald fasziniert mich immer wieder neu. Natürlich darf noch verhohlen werden, dass auch dort manche Tiere immer wieder an den selben Stellen zu entdecken sind. Nämlich dort, wo sie auch ihr Futter finden. So gibt es ein paar Ecken, an denen es mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Chamäleon oder ein Gecko zu entdecken gibt. Circus Maoala eben. Und so entstanden dann noch ein paar weitere recht nette Fotos.

Konzert: Jesu meine Freude – Dixit Dominus

ESG-2016-09-abendmusikSeit Ostern singe ich in einem anderen Chor: in der Zürcher Kantorei zu Predigern der Evangelischen Singgemeinde (ESG). Nicht etwa, weil dieser Chor besser, exklusiver wäre, weil ich noch etwas höherem streben würde. Meine bisherige Chorheimat (die ich übrigens nicht vollständig hinterlassen habe), das Collegium Vocale des Grossmünster Zürich bietet gleichermassen gute Chorarbeit, nette Leute und anständige Konzerte. Aber das Mitsingen in der ESG vereinfacht und bereichert zugleich mein Leben ein wenig, weil dort auch meine Lebenspartnerin singt.

Nun steht mit diesem Chor das erste Konzert an, bei dem ich mitsingen werde. Am Sonntag den 4. September führen wir in der Zürcher Predigerkirche ein paar Kleinode geistlicher Chormusik auf. Zum einen die umfangreichste Bach-Mottette, die der Grand Seigneur der Barockmusik komponiert hat: Jesu meine Freude. Ein Stück höchst virtuoser Chormusik, welches ich schon mal vor knapp 15 Jahren gesungen habe. Und seitdem warte ich sehnsüchtig auf die Chance, die mal wieder zu singen. Nun also.
Unser zweites grösseres Werk wird Dixit Dominus von Claudio Monteverdi sein. Italienische Musik aus der Zeit der Spät-Renaissance vom Feinsten. Das doppelchörige Werk ist gefällt mir aufgrund seiner wunderbaren musikalischen Sprachgebung. Der vertonte Text wird durch die entsprechende Musik sehr schön ausgestaltet und geprägt. Ich singe Monteverdi zum ersten Mal in meinem Leben – und es reut mich fast, dass ich diese Musik nicht schon früher kennenlernen durfte.
Zur Abrundung des feinen Konzertes gibt es dann noch drei kleine Motetten von Johann Hermann Schein und zwei reine Streicher-Sonaten (Biber / Rosenmüller).

Das Konzert am 4. September beginnt um 19:30, wer früher da sein kann, dem sei die Werkseinführung um 18:45 ans Herz gelegt. Karten gibt es für 30 bzw. 45 CHF (bei Jecklin in der Rämistrasse oder an der Abendkasse).