Trams aus aller Welt: Konya

Aus meiner recht unregelmässigen Reihe „Trams aus aller Welt“ stelle ich heute vor: Konya. Konya?? Wo soll denn das sein? Nun, Konya ist eine Millionenmetropole mitten in der Türkei, etwa 200 km südlich von Ankara. Ich hatte vor einigen Wochen dort einige Stunden Aufenthalt während meines Urlaubs, als wir von Antalya nach Kappadokien hinein gefahren waren.

Die Strassenbahn in Konya läuft auf einem Normalspur-Netz (1435 mm) mit modernen Škoda Fahrzeugen. Wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass die Tramzüge streckenweise ohne Oberleitung verkehren. Entlang des Mevlânâ-Museums und der historischen Altstadt baute man die Oberleitung ab, um das Stadtbild zu erhalten. Gefahren wird der Abschnitt mit Batterie. Auf dem ersten Bild erkennt man das Ende der Oberleitungsstrecke, ebenfalls kann man sehen, wie einer der beiden Wägen gerade den Stromabnehmer senkt. Dort wo Oberleitung verwendet wird, hat man (zumindest im inneren Stadtbereich) recht formschöne Masten aufgestellt.
Kleines Detail am Rande: auch türkische Tram-Chauffeure grüssen zuweilen einen Fotografen (letztes Bild) 😉

Koalas und anderes Getier

War gestern mal wieder im Zürcher Zoo. In erster Linie, weil ich die neu Australien-Anlage mit den Koalas, Waranen usw. noch nicht gesehen habe. Aber natürlich hab ich meine Fotokamera auch auf andere Tiere gerichtet….

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So völlig will mir die Australien-Anlage noch nicht gefallen. Denn die Aussengehege wirken derzeit noch etwas steril. Es gibt einen Bereich, in dem man zu den Emus und Känguruhs hinein gehen kann. Dort braucht es wohl noch mindestens einen Sommer, bis die Grünpflanzen eine Grösse erreicht haben, die das ganze Areal etwas normaler aussehen lässt.
Die Gehege im Innenbereich (Koalas, Echsen) hingegen gefallen mir gut. Schön in Szene gesetzt, wieder mit vielen zusätzlichen Informationstafeln angereichert. Natürlich habe ich mich dann auch einer Tierpräsentation angeschlossen, die von einer Tierpflegerin sehr interessant und anschaulich durchgeführt wurde. Sie konnte uns noch viel über die verschiedenen gezeigten Tiere erzählen: über Fütterung, Gesundheitsvorsorge, Gehegegestaltung, Zuchtpläne usw… sehr spannend! So muss Zoo sein!

Korfu und Tessin

Endlich habe ich den Fleiss aufgebracht, mal alle Fotos zu sortieren, die ich in den letzen beiden Urlauben geschossen habe. Vieles flog raus, vieles ist auch privat, aber eine ganze Reihe Bilder sind dann doch so, dass man so vorzeigen kann. Ich muss zugeben, dass ich mit mir selbst sehr gnädig war. Vieles würde ich an anderen Tagen skippen. Für alle Neugierigen zwei schnelle Links auf meine Fotodatenbank…

Und für alle anderen hier ein paar wenige Korfu-Eindrücke

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Zugegeben, vieles was ich in Korfu erlebt habe, lief leider ohne Kamera ab. Weil es unter Wasser war. Ich hab mir den kleinen Traum erfüllen können, einen Tauchkurs zu absolvieren. Die Welt unterwasser ist komplett neu für mich und unwahrscheinlich faszinierend. Unvergessen die Fischschwärme, die Felsformationen, die Schwämme und Korallen, Farben…. Die fast unbeeindruckt umherschwimmenden Fischschwärme, die um mich herum waren, während ich hindurch schwebte, gehören definitiv zu einer der eindrücklichsten Bilder und Erinnerungen meines Lebens. Dabei war ich ja sogar noch gehandicapt, dann meine doch beträchtliche Sehschwäche lässt mich vieles unterwasser gar nicht erkennen – da werde ich um die Anschaffung einer Taucherbrille mit geeigneten optischen Schliff nicht rumkommen…. Wie auch immer, Korfu unterwasser wird es auch kommendes Jahr wieder geben. Ich freue mich jetzt schon drauf!!

 

Balkon Sommer 2018

Jedes Jahr ein echter Genuss…. unser Balkon im Sommer. Hier ein paar Blüten- und Früchte-Bilder.

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Heiter bis Wolkig

Wir hatten Glück mit dem Wetter in unserer Urlaubswoche auf Amrum. Regen gab es, aber eigentlich nur, wenn wir nachts im Wohnwagen schliefen. Sonne gab es reichlich, fast zu viel für meine empfindliche Haut. Und es gab Tage, die waren einfach sensationell WOLKIG.

Da steht man dann einfach nur da, denkt sich einen riesengrosses WOW!! Und beginnt zu verstehen, warum der Maler Emil Nolde (der deutsche Expressionist schlechthin) viele seiner Bilder in Nordfriesland angefertigt hat.

Mir bleibt „nur“ das Fotografieren. Und hinterher die Sehnsucht nach diesem weiten weiten Himmel. Insbesondere dann wieder, wenn nur ein Wischiwaschihimmel meine Wohnheimat Zürich überspannt. Wenn im Winter eine Inversionswetterlage den Himmel grauen lässt.

Meine Partnerin ermahnt mich immer wieder, ich möge doch meine Bilder – wenn überhaupt – nur so weit nachbearbeiten, dass man gar nicht auf die Idee kommt, sie könnten bearbeitet sein. Hat sie nicht ganz unrecht. Ich habe mir bei diesen Bildern den Rat zu Herzen genommen. Sie sind von mir nur ein klein wenig im Kontrast erweitert worden.

Nicht jeder Tag lieferte solche Wolken – das sei zugegeben. Ein Tag, nach dem diese Bilder entstanden sind, war es fast durchgehend bedeckt. Und der Himmel präsentierte sich überhaupt nicht fotogen. Aber am übernächsten Tag, zogen sie wieder über das weite Blau: Wolken über Amrum.