12. Aug. 2016

Heiter bis Wolkig

Wir hatten Glück mit dem Wetter in unserer Urlaubswoche auf Amrum. Regen gab es, aber eigentlich nur, wenn wir nachts im Wohnwagen schliefen. Sonne gab es reichlich, fast zu viel für meine empfindliche Haut. Und es gab Tage, die waren einfach sensationell WOLKIG.

Da steht man dann einfach nur da, denkt sich einen riesengrosses WOW!! Und beginnt zu verstehen, warum der Maler Emil Nolde (der deutsche Expressionist schlechthin) viele seiner Bilder in Nordfriesland angefertigt hat.

Mir bleibt „nur“ das Fotografieren. Und hinterher die Sehnsucht nach diesem weiten weiten Himmel. Insbesondere dann wieder, wenn nur ein Wischiwaschihimmel meine Wohnheimat Zürich überspannt. Wenn im Winter eine Inversionswetterlage den Himmel grauen lässt.

Meine Partnerin ermahnt mich immer wieder, ich möge doch meine Bilder – wenn überhaupt – nur so weit nachbearbeiten, dass man gar nicht auf die Idee kommt, sie könnten bearbeitet sein. Hat sie nicht ganz unrecht. Ich habe mir bei diesen Bildern den Rat zu Herzen genommen. Sie sind von mir nur ein klein wenig im Kontrast erweitert worden.

Nicht jeder Tag lieferte solche Wolken – das sei zugegeben. Ein Tag, nach dem diese Bilder entstanden sind, war es fast durchgehend bedeckt. Und der Himmel präsentierte sich überhaupt nicht fotogen. Aber am übernächsten Tag, zogen sie wieder über das weite Blau: Wolken über Amrum.

6. Aug. 2016

Ruhe bis zur nächsten Flut

Dies ist der erste von einigen Beiträgen über meinen (unseren) Urlaub auf der Nordseeinsel Amrum Ende Juli 2016…

Einmal wenigstens wollte ich sie sehen, wenn ich schon mal an der Nordsee bin: Seehunde!! Also buchten wir eine Ausfahrt an Bord der MS „Eilun“ und bei Kapitän Banidx Tadsen zu den Sandbänken, wo sie normalerweise liegen.

Der Fahrplan dieses kleinen Ausflugschiffes beugt sich den Gegebenheiten von Ebbe und Flut. Manche Fahrten funktionieren nur bei Flut, z.B. wenn man zwischen Amrum und Föhr durchschippern will, denn das Priel zwischen diesen beiden Inseln ist bei Ebbe einfach zu wenig tief für Schiffe. Fahrten zu den Seehund-Sandbänken hingegen finden nur bei Ebbe statt, dann bei Flut sind dann diese Sandbänke unter Wasser.

Wir mussten dann doch etwas im Wattmeer umherfahren, weil die erste Sandbank, an der normalerweise ein Rudel lagert, verwaist war. Irgendwer hat die Tiere aufgeschreckt und ins Wasser getrieben. Und so zogen wir weiter. Nach weiteren 40 Minuten Fahrt hatten wir mehr Glück.

Es war einer der seltenen Momente, wo ich mir noch ein Teleobjektiv mit grösserer Brennweite wünschte, um die Tiere etwas formatfüllender im Sucher zu erkennen. (Ansonsten reichen mir meine 250 mm dicke.)  Aber auch so konnte ich die ruhenden Tiere etwas für ein paar Fotos heranholen. Faszinierend, wie sie scheinbar nur faul das Leben geniessen. In Wahrheit aber brauchen die Tiere ihre Pausen, um dann bei der nächsten Flut wieder fit zu sein für die Jagd auf ihre Tagesration von (durchschnittlich) 4 kg Futter.

Nach einigen Minuten ging es wieder zurück in den Hafen Wittdün. Und die Seehunde haben Ruhe bis zu nächsten Flut.

15. Jan. 2016

Privates Kleinod

Die Geschäftswelt hat ja allerorten bereits sämtliche Spuren auf die Weihnachtszeit getilgt. Schliesslich muss der Winterschlussverkauf beworben werden, da haben Tannenzweige und Sterne keinen Platz mehr. Aber Weihnachten ist eigentlich noch nicht vorbei, erst recht nicht für meinen Schwager, der  aus einer katholischen Familie stammt. Da ist erst am 2. Februar, an Mariä Lichtmess (40 Tage nach der Hlg. Nacht) die Weihnachtszeit zu Ende.

Am vergangenen Wochenende fuhr ich mit meiner Partnerin nach Südbayern, um ein paar meiner Geschwister zu besuchen. Und da war ich eben auch meiner ältesten Schwester und (besagtem) Schwager zu Besuch. Beide (Schwester und Schwager) sind begeisterte „Sammler schöner Dinge“ und haben schon seit geraumer Zeit ein Faible für Weihnachtskrippen. Ich war also vorgewarnt, als mein Schwager fast so nebenbei meinte, dass er uns seine Krippe zeigen wolle.

Was ich dann aber dort bei Ihnen im „Freizeitzimmer“ aufgestellt sah, hat mich dann schon schwer beeindruckt. Da steht doch tatsächlich eine Bühne mit mehr als einem Meter Breite, darin feinste italienische Figuren aus Ton in 30 cm Höhe. Wunderbare Handarbeiten, mit ausdrucksstarken Gesichtszügen und Körperhaltungen, edle Stoffe. Einfach wunderschön.

Diese Krippe wird dort dann auch noch bis zum 2. Februar stehen. Hier ein paar Bilder. Voilà!!

 

 

5. Okt. 2015

Zürisee im Herbstföhn

Gestern verwöhnte uns die Sonne in Zürich mit einem herrlichen Wetter, etwas Föhneinfluss liess die Glarner Alpen hinter dem Zürisee leuchten. Gerne wäre ich bei so einem Licht mit meiner Kamera losgezogen auf der Jagd nach schönen Motiven. Aber ich durfte arbeiten, sprich Tram pilotieren. Aber immerhin konnte ich mal am späten Nachmittag an der Endstation Tiefenbrunnen schnell zum Schiffsteg an den See springen und mit der kleinen Kamera einen Schnappschuss in Richtung Süden machen. Voilà: Der Zürisee im späten Nachmittagslicht.

Zürisee an einem herbstlichen Spätnachmittag

Zürisee an einem herbstlichen Spätnachmittag

 

12. Aug. 2015

Zürcher Streiflichter 7

Zürich bietet immer wieder interessante Fotomotive. Hier eine Auswahl aus den letzten Wochen…