21. Mai. 2019

Bachs Kantatenwerk

2019 wird bei mir persönlich als das Jahr gelten, in dem ich begonnen habe, mich intensiver mit den gut 200 Kantaten von Johann Sebastian Bach zu beschäftigen.
Als begeisterter Chorsänger von geistlicher Kirchenmusik komme ich nicht an diesem genialen Komponisten vorbei. Barocke Kirchenmusik war und ist schon immer ein zentraler Bestandteil meines (zugegeben recht breiten) Musikgeschmacks. Ich will nicht verhehlen, dass ich zuweilen auch grosse Sympathien für Werke unbekannterer Barock-Komponisten hege: Jan Dismas Zelenka oder Johann Ludwig Bach, um nur zwei zu nennen.

Bachdenkmal Leipzig, Bild von Frank Walensky auf Pixabay, Public Domain-ähnlich
Bachdenkmal Leipzig, Bild von Frank Walensky auf Pixabay, Public Domain-ähnlich

Aber J. S. Bach ist und bleibt der Grösste seiner Zunft. Begonnen hat diese Vorliebe im elterlichen Haus, als ich die – recht überschaubare – Schallplattensammlung meiner Eltern entdeckte. Da gab es auch drei Platten mit den berühmten Brandenburger Konzerten. Ich hörte diese alten Archiv-Aufnahmen rauf und runter. Später dann im Gymnasium in der fünften Schulklasse wurde ich endgültig mit dem Bach-Virus infiziert. Gerade eben im Schulchor eingestiegen, hatte ich die Chance die komplette Matthäuspassion mitzusingen. Was für eine musikalische Offenbarung!!

Inzwischen, 40 Jahre später, habe ich die grossen Werke von Johann Sebastian Bach alle mitgesungen. H-Moll-Messe, Weihnachtsoratorium, Johannespassion und eben: die Matthäuspassion. Letztere erst vor wenigen Wochen mit der Aargauer Kantorei, dem Collegium Vocale Grossmünster und der Chapelle Ancienne unter der Leitung von Daniel Schmid. Auch die Motetten von Bach – es sind davon (je nach Auffassung) sechs oder sieben überliefert oder die lutherischen Messen – durfte ich alle schon mehrmals singen.
Was ich aber bislang noch sträflich wenig gesungen habe: Bachs Kantaten! Über 200 gibt es, etliche sind verschollen. Aber hier tut sich ein gewaltiger Fundus an wunderbarer Musik auf. Sie alle singen zu wollen, ist schlichtweg ein utopischer Wunsch. Aber anhören! Das hatte ich mir nun vor einiger Zeit vorgenommen!

Barocke Kantaten wurden gewöhnlich komponiert, um im Gottesdienst gespielt (und gehört) zu werden. Sie bilden sozusagen den musikalischen Zwilling zum gesprochenen Wort im Gottesdienst, den ergänzenden Teil zu Schriftlesung und Predigt. Gewöhnlich bestehen (Bach-)Kantaten aus einem Eingangschor-Satz, zuweilen auch nur einem Instrumentalstück (Sinfonia), dann folgen einige solistisch gestaltete Musikstücke (Arien, Rezitative). Abgeschlossen werden Kantaten gewöhnlich mit einem Choral. Die Textgrundlage von Kantaten passt (oder soll passen) zum entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr.
Es gibt auch weltliche Kantaten, auch Bach schrieb solche. Anlässe mögen dafür alles mögliche sein: Geburtstage, Krönungen, Jubiläen. Oder eben ganz andere Themen: Bachs Kaffeekantate „Schweigt stille, plaudert nicht“ fällt aus diesem Rahmen. Weil sie ein Alltagsthema vertont und nicht zur Huldigung von irgendwelchen weltlichen und göttlichen Obrigkeiten dient.

Es dürfte klar sein, dass die vielen Kantaten von Bach oft mit heisser Feder geschrieben worden sind. Gebrauchsmusik sozusagen, die erstellt wurde, weil es der Arbeitsvertrag vorsieht. Ich gehe davon aus, dass Bach oft mit etlichen einschränkenden Rahmenbedingungen leben musste: Zeitdruck, vorhandene (oder fehlende) Musiker und Sänger, die Suche nach geeigneten Texten, usw…. Und immer wieder griff Bach ja auch in die Trickkiste und verwendete Musiksätze, die er bereits für andere Zwecke angefertigt hatte. Trotzdem verwundert es mich immer wieder, dass trotz all dieser Widrigkeiten ganz hervorragende Musiken entstanden sind, die es allemal wert sind, immer wieder gehört zu werden.

Nun also höre ich. Kantaten. Von Bach. Aber damit ist es ja noch nicht getan. Denn Bach ist nicht gleich Bach. Man kann ja nicht einfach mal ins 18. Jh zurückreisen und sich dort Bach selbst anhören. Also versuchen ernsthafte Kirchenmusiker, Bach so zu musizieren, wie es wohl mit grosser Wahrscheinlichkeit dazumal praktiziert worden ist. Mit historischen (oder entsprechend nachgebauten) Instrumenten, mit entsprechenden Besetzungen (4 Solisten? Kleines Sängerensemble? Kleiner Chor?), Tempi und Dynamiken. Hinter der historischen Aufführungspraxis steckt inzwischen eine eigene Wissenschaft. Und das all will natürlich gekoppelt sein mit dem Perfektionismus-Anspruch des heutigen Publikums, welches digital gemasterte und bis ins Detail ausgetüftelte Tonaufnahmen gewohnt ist. Und diese Qualität am liebsten auch live im Konzert erleben will. Ich nehme mich da ja auch nicht aus.
Zum Glück bietet das Internet inzwischen eine grosse Auswahl an verschiedensten Kantaten-Einspielungen. Hier eine (unverlinkte – sucht bitte selbst) Liste von Interpreten, die ich bevorzugt ansteuere, wenn ich nach Bach’schen Kantaten suche – ohne Anspruch auf Vollständigkeit, auch die Reihung soll keinen Hinweis auf persönliche Vorlieben geben:

  • Ton Koopman mit dem Amsterdam Baroque Orchestra & Choir
  • Philippe Herreweghe mit dem Collegium Vocale Gent
  • Masaaki Suzuki mit dem Bach Collegium Japan
  • Rudolf Lutz mit dem Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen
  • Sigiswald Kuijken und La Petite Bande, Belgien
  • Jos van Veldhoven / Shunske Sato mit der Nederlands Bachvereniging
  • Sir John Eliot Gardiner mit dem Monteverdi Choir und Orchestra

Es gibt auch etliche grosse und verdiente Musikernamen, die ich ehrlich gesagt nicht (mehr) berücksichtige, wenn ich Bach hören will: z.B. Carl Richter, Helmut Rilling, Nikolaus Harnoncourt oder Gustav Leonhardt. Bestimmt drehen sich gerade Harnoncourt und Leonhard jeweils in ihren Gräbern um, weil ich sie zusammen mit Carl Richter in einen Satz werfe. Aber die Aufnahmen dieser beiden Pioniere der historischen Aufführungspraxis wurden inzwischen – in meinen Ohren – abgelöst von den weiter oben aufgezählten Musik-Ensembles.

Ich bin immer noch am Überlegen, ob ich mir eine der Bach-Kantaten-Gesamtausgaben auf CD zulege, die es derzeit zu erwerben gibt (Koopman, Gardiner oder Suzuki), aber im Zeitalter von Youtube und der Streaming-Plattformen (Klassik-Tipp: Idagio) tendiere ich dazu, keine CD-Box zu kaufen. Für das Geld, das ich hierfür ausgebe, kann ich mehr als zwei Jahre eine Streaming-Plattform abonnieren.

Und singen? Ich schrieb ja weiter oben, das es für mich wohl unmöglich sein wird, ALLE Bach-Kantaten zu singen. Aber vereinzelt doch. Aktuell: BWV 68 „Also hat Gott die Welt geliebt“ im Auffahrts-Gottesdienst am Grossmünster am 30. Mai 2019 um 10 Uhr. Mit dem Collegium Vocale und Collegium Musicum des Grossmünsters Zürich. Ich freue mich!

10. Mrz. 2018

Sechs Mal Chor

Passionskonzerte 2018

Passionskonzerte 2018

Die Tage vor Ostern sind für mich immer eine anstrengende, aber auch eine sehr schöne Zeit. Dann ich darf Musik machen, ich darf – zusammen mit anderen Singenden und Instrumentalisten – feine, berührende Musik einem Publikum präsentieren. Dabei werde ich insgesamt sechs Mal auf der Bühne stehen.

  • Sa. 24.3 in der Predigerkirche Zürich und So. 25.3. im Berner Münster
    Mit der Zürcher Kantorei zu Predigern und der Berner Kantorei singen wir 4 Motetten von Francis Poulenc. Dazu einen vertonten Kreuzweg von Franz Liszt. Das Konzert wird angereichert durch einen Ausdruckstanz.
    Beide Komponisten, beide Werke haben nun nicht gerade den Bekanntheitsgrad einer Bachschen Matthäuspassion. Aber das soll nichts heissen. Gerade die 4 Poulenc-Motetten sind allerfeinste Musik. Auf der einen Seite mit wunderschön gefälligen Harmonien und Melodien, aber gleichzeitig auch wieder derart emotional schräg und schrill, dass es eine wahre Freude ist, sich auf solche Musik einzulassen.
    Liszt hingegen bringt mit seinem Kreuzweg ein Werk typischer Spätromantik, mit energiegeladenen Akkorden und Harmonien, die den Leidensweg Jesu zu seiner eigenen Kreuzigung sehr anschaulich darstellt.
    Ich freue mich auf diese interessante Musik und hoffe auf regen Konzertbesuch.
  • Mi. 28.3 in der Stadtkirche Brugg, Do. 29.3. in der Stadtkirche Aarau, Fr. 30.3. im Grossmünster Zürich und Sa. 31.3. in der Stadtkirche Zofigen
    Mit der Aargauer Kantorei singen wir das Requiem von Luigi Cherubini. Das Werk wird noch vorgängig durch einen (instrumentalen) Trauermarsch (marche funèbre) und einen abschliessenden „In paradisum“ ergänzt.
    Was soll ich dazu noch sagen? Ich liebe Requiems! Mit der Vertonung von Totenmessen haben viele Komponisten echte Meisterwerke abgeliefert. Sei es Mozart, Verdi, Zelenka oder oder… eben auch Luigi Cherubini. Seine Totenmesse ist nicht nur kompositionstechnisch ein wahres Kunststück, sondern – und das ist ja eigentlich die Hauptsache – auch ein echter Ohrenschmaus. Ich kann jedem Klassikliebhaber den Besuch in einer der vier Konzerte ans Herz legen!

Nach den Konzerten werde ich wohl urlaubsreif sein. Denn neben dem Singen, Vorproben und Konzerten läuft ja das normale Berufs- und Familienleben weiter. Schön ist, dass ich dann gleich nach Ostern tatsächlich etwas ausspannen kann, denn es winken knapp zwei Wochen Urlaub.

27. Aug. 2016

Konzert: Jesu meine Freude – Dixit Dominus

ESG-2016-09-abendmusikSeit Ostern singe ich in einem anderen Chor: in der Zürcher Kantorei zu Predigern der Evangelischen Singgemeinde (ESG). Nicht etwa, weil dieser Chor besser, exklusiver wäre, weil ich noch etwas höherem streben würde. Meine bisherige Chorheimat (die ich übrigens nicht vollständig hinterlassen habe), das Collegium Vocale des Grossmünster Zürich bietet gleichermassen gute Chorarbeit, nette Leute und anständige Konzerte. Aber das Mitsingen in der ESG vereinfacht und bereichert zugleich mein Leben ein wenig, weil dort auch meine Lebenspartnerin singt.

Nun steht mit diesem Chor das erste Konzert an, bei dem ich mitsingen werde. Am Sonntag den 4. September führen wir in der Zürcher Predigerkirche ein paar Kleinode geistlicher Chormusik auf. Zum einen die umfangreichste Bach-Mottette, die der Grand Seigneur der Barockmusik komponiert hat: Jesu meine Freude. Ein Stück höchst virtuoser Chormusik, welches ich schon mal vor knapp 15 Jahren gesungen habe. Und seitdem warte ich sehnsüchtig auf die Chance, die mal wieder zu singen. Nun also.
Unser zweites grösseres Werk wird Dixit Dominus von Claudio Monteverdi sein. Italienische Musik aus der Zeit der Spät-Renaissance vom Feinsten. Das doppelchörige Werk ist gefällt mir aufgrund seiner wunderbaren musikalischen Sprachgebung. Der vertonte Text wird durch die entsprechende Musik sehr schön ausgestaltet und geprägt. Ich singe Monteverdi zum ersten Mal in meinem Leben – und es reut mich fast, dass ich diese Musik nicht schon früher kennenlernen durfte.
Zur Abrundung des feinen Konzertes gibt es dann noch drei kleine Motetten von Johann Hermann Schein und zwei reine Streicher-Sonaten (Biber / Rosenmüller).

Das Konzert am 4. September beginnt um 19:30, wer früher da sein kann, dem sei die Werkseinführung um 18:45 ans Herz gelegt. Karten gibt es für 30 bzw. 45 CHF (bei Jecklin in der Rämistrasse oder an der Abendkasse).

21. Jan. 2016

Seifert-Orgel in Kaufbeuren

 

Auf meiner Besuchtour bei Geschwistern und Verwandten vor (inzwischen) zwei Wochen (siehe auch hier), kam ich auch in Kaufbeuren vorbei. Das ist eine kleine  Stadt mit ca. 40.000 Einwohnern im schwäbischen Allgäu. Dort erhielten wir eine kleine feine Privatführung für eine Kirchenorgel. Und zwar für die gerade erst zwei Jahre alte Orgel der Fa. Seifert (Kevelaer) in der evangelischen Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren.

Der Neubau der Orgel war notwendig geworden, weil bei der bis anhin installierten Orgel eine Generalsanierung fällig gewesen wäre. Das alte Instrument hatte zudem jedoch auch die Empore in der Kirche über Gebühr belastet. Eine Restaurierung wäre also wohl fast so teuer wie ein Neubau geworden, ohne dass jedoch beim alten Instrument nachhaltig die Lebensdauer verlängert worden wäre. So kam es zu dem Entscheid, eine neue Orgel zu installieren – dann aber aber auf einer statisch verstärkten Kirchenempore.

2013 wurde dann die schmucke Orgel eingeweiht. Hier erst einmal ein paar Bilder…. die Fotos entstanden unter sehr schlechten Lichtbedingungen, sind deswegen etwas körnig und griesselig.

 

Natürlich verfügt diese Orgel über mechanische Trakturen, d.h. bei einem Tastendruck wird nicht etwa ein elektronische Relais angesprochen, sondern tatsächlich über komplizierte Hebel und Hölzchen das entsprechende Löchlein für eine Orgelpfeife freigegeben – und ein Ton wird geblasen. Die Orgel verfügt über ca. 50 Register (die allerdings dann elektrisch geschalten), aufgeteilt in 4 sog. Werke: Pedal und drei Manuale (Hauptwerk, Positiv, Schwellwerk). Nicht nur von der Optik, auch von der Intonation und vom Klangbild her sehe ich eine Orgel barocken Grund-Stils, die allerdings sehr geschickt dahingehend erweitert wurde, dass auch neuere Orgelmusik des 19. Jh. sehr gut klingt.

Mein Bruder spielte uns neben etwas Bach (dazu passt diese Orgel natürlich hervorragend) auch einige Stücke von César Franck. Und siehe da, auch französische Orgelmusik des 19. Jh lässt sich fein registrieren und präsentieren. Dass mein Bruder sein Kunsthandwerk versteht und gute Musik zu zaubern weiss, soll hier nicht unter den Tisch fallen. Mir jedenfalls gefällt sein präzises und transparentes Spiel ausserordentlich.

Als nettes Leckerli durften wir dann auch noch in die Orgel hineinsteigen. Zu den Pfeifen, Trakturen, Blasebälgern und Windkanälen. Drinnen sieht es sehr durchdacht aufgeräumt aus. Die Verarbeitung und das verwendete (Holz-)Material zeugen von exquisiter Qualität. Ich habe kein einziges Brett mit einem Astloch gesehen, die Maserung der Holzbretter und -leisten ist zumeist sehr fein; die Hölzer sind also sorgfältig ausgesucht. Ich muss davon ausgehen, dass auch die Metalle für die Metallpfeifen (z.B. Mixtur, Zungenregister) ähnlich gute Qualität haben. Die Verarbeitung ist eine Augenweide.

Wer nun „gluschtig“ auf diese Orgel geworden sein sollte, dem empfehle ich einfach mal einen Besuch in Kaufbeuren an der evangelischen Dreifaltigkeitskirche, bevorzugt natürlich für einen Gottesdienst oder in einem Konzert.

Links:

Youtube

 

 

26. Nov. 2015

Händel – Judas Maccabäus

Konzertplakat Händel Judas Maccabäus / Aargauer Kantorei

Konzertplakat Händel Judas Maccabäus / Aargauer Kantorei

G. F. Händel: Judas Maccabäus
Man kennt von Händel ja eher den Messias. Judas Maccabäus ist aber ebenso ein typisches Händel-Oratorium.

Aus dem Programm: …“Die Israeliten beklagen den Tod ihres Führers Mattathias und bitten Gott, ihnen einen würdigen Nachfolger zu schenken. Judas – der Sohn des Verstorbenen – wird dessen Nachfolger und tritt mit seinem Volk gegen die Widersacher an. Seine Entschlossenheit bringt ihm den Ehrentitel „Maccabäus“ = „Der Hämmerer“ ein. Es gelingt Judas Maccabäus, sein Volk letztlich in den Frieden zu führen. In Jerusalem feiern die Priester und das Volk das Fest des Lichts und die Wiedereinweihung des 2. Tempels. Dieses Fest des Lichts („Chanukka“) fällt mit der christlichen Adventszeit zusammen.“

Händel ist eigentlich nicht so mein Ding. Ich singe lieber Mozart, Mendelssohn oder Bach, Oder oder… Händel kommt mir oft etwas statisch daher. Solche .. sagen wir mal .. typischen händel’schen Fanfaren, Kadenzen und Melodien gibt es auch im Judas Maccabäus zuhauf. Daneben aber gibt es etliche Arien und Chorstücke, die  – trotz Händel – so gut sind, dass sie mich zu Tränen rühren. Und deswegen bin ich bei diesem Projekt gern dabei.

Ich werde dieses Werk als Mitglied der Aargauer Kantorei in 4 Konzerten mitsingen. Vom 10.-13. Dezember 2015. Drei Mal im Aargau (2 xAarau, Zofingen) und zu guter Letzt im Grossmünster Zürich.

Anhören!! Link zur Kartenbestellung: http://goo.gl/ZqMXlf