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Ballon: Nicht geflogen, sondern gefahren

Wenn ich in Urlaub fahre, dann informiere ich natürlich über den geplanten Zielort. Ich möchte ja doch sicherstellen, ob mir der Urlaub auch Freude, Spass und Erholung bereitet. Aber – das gebe ich gerne zu – meine Recherche ist meist nicht sehr tiefgründig. Es reicht mir, wenn ich genug Informationen habe, die mir einen ungetrübten Aufenthalt versprechen.

Und so habe ich nicht gewusst, dass Kappadokien in der Türkei, wo wir im September ca. 10 Tage verbracht hatten, eine DER Destinationen ist, um eine Ballonfahrt zu unternehmen. Mich haben da die Felsformationen, die Landschaft, die Menschen interessiert, ich wollte das dort er-„wandern“. Die Ballonfahrt, die wir dann dennoch unternommen hatten, war dann ein zusätzlicher Bonus dieses Urlaubs.

Man muss sehr früh aufstehen, denn wegen der Lichtverhältnisse finden diese Fahrten bei Sonnenaufgang statt. Zum Glück (ürgs) wird man jedoch sowieso durch einen Gebetsruf der naheliegenden Moschee aus den sanften Träumen des durchaus guten Hotelbetts gerissen. Man wird mit einem Kleinbus abgeholt und irgendwo hingekarrt, wo man dann das Spektakel der ca. 100 Ballone beobachten kann, die alle rundherum fast gleichzeitig aufgeblasen und aufgeheizt werden. Und einer davon war dann unser Ballon. In einem Korb passen (je nach Grösse) um die 20 Personen hinein. Und ziemlich pünktlich mit den ersten Sonnenstrahlen ging dann der Flug .. äääh die Fahrt los.

Grandios. Einmalig. Gefühle der Erhabenheit und Demut gleichzeitig durchflossen mich während dieser knappen Stunde über der Erde. Auf jeden Fall ist das eine Erfahrung, an die ich mich auch noch bis und an mein(em) Lebensende gerne erinnere. Ich lasse die Bilder für sich sprechen.

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Mehr Bilder zu meinem Kappadokien-Urlaub gibt es in meiner Fotogalerie: Kappadokien 2018

Sukkulentensammlung in Zürich

Sukkulentensammlung - Mythenquai Zürich

Sukkulentensammlung – Mythenquai Zürich – (CC): Wikimedia

Bereits im Januar, als ich das satte Grün im Palmenhaus der Stadtgärtnerei Zürich genossen hatte, reifte in mir das Vorhaben, alsbald die Sukkulentensammlung am Mythenquai zu besuchen. Sukkulenten, so lernte ich, sind Pflanzen, die ihren Wasserhaushalt dahingehend optimiert haben, indem sie im Inneren ihres Pflanzenkörpers Flüssigkeitsreserven anlegen. Die bekannteste Vertreter der sukkulenten Pflanzen sind Kakteen.

Mitte März, an einem warmen Sonntagvormittag, konnte ich – wieder zusammen mit (m)einer wunderbaren Begleitung – die Pflanzenhäuser am linken Seeufer besuchen. Und auch hier ist – wie schon im Palmenhaus – der Eintritt frei. Aber nicht umsonst, es lohnt sich auf jeden Fall, dort hindurch zu spazieren.

Denn diese Sammlung zeigt sehr anschaulich, wie reichhaltig und unterschiedlich sich Pflanzen in zumeist kargen Umgebungen entwickelt haben. Und mit welch faszinierenden Formen diese Pflanzen wachsen und gedeihen! Man sieht hier Pflanzen, die ein Creative Designer für fremde Welten sich nicht skurriler ausdenken könnte.

Und man sollte nicht ohne Fotokamera dort hingehen, wenn man sich auch nur ein wenig für schöne Bilder begeistern kann. Die Treibhäuser bieten eine Unmenge an spannenden Fotomotiven. Voile:

 

Schon wieder kaputtes Teil geliefert

Ich hab echt grad keikaputte Lampen Glück mit Versandhäusern. Nach dem HP-Debakel vor Kurzem erreichte mich Anfang dieser Woche wieder ein Paket, dessen Inhalt leider nur noch Schrottwert hat. Bestellt hatte ich vor 8 Wochen bei einem Möbelversandhaus (Home24) eine nette kugelförmige Pendellampe. Sie sollte im Eingangsbereich meiner Wohnung für ein angenehmes Licht sorgen.

Schon bei der Annahme des Pakets (DPD hatte geliefert) beschlich mich ein ungutes Gefühl, weil der Karton schon etwas zerknautscht war. Beim Öffnen bestätigte mich dann mein Verdacht. Ein hässlicher Riss zieht sich über die Hälfte des filigranen Balls aus Acryl. Teilweise sind auch Löcher herausgebrochen.

Bis jetzt gestaltet sich der Rückversand nicht ganz so einfach, wie man sich das eigentlich erhofft. Home24 will nämlich zuerst Fotos von dem beschädigten Produkt haben, bevor sie … ja was denn eigentlich? Fotos sollen sich von mir bekommen, das ist ja zum Glück einfach machbar. Aber wenn das bspw. meinem knapp 90jährigen Vater passiert wäre? Der macht mal nicht eben schnell zwei Fotos mit einer (nicht vorhandenen) Digitalkamera.

Und was kommt nun? Stornierung? Rücksendung? Oder einfach nur ein Ersatzteil. Oder…? Das dann auch wieder 8 Wochen braucht?? Hmpf. Mal sehen, was da kommt.

Ganz nebenbei… Inzwischen wird das Teil um 20 SFr teurer angeboten als ich noch auf meiner Rechnung stehen habe.

 

Edit 1.12: 3 ganze Wochen und etliche Mails hin und her hat es gebraucht, bis ich heute morgen die Nachricht bekommen habe, dass das dumme kaputte Teil bei Home 24 angekommen ist und meine Rechnung demnächst storniert wird. Das ist armselig, das dauerte für meine Begriffe viel zu lange. Ich bestelle bei Home24.ch nix mehr.