19. Mrz. 2017

Nicht nur Ruwani

Ruwani

Ruwani

Vergangene Woche war ich – mal wieder – Im Zürcher Zoo. Ich besitze schon seit geraumer Zeit eine Jahreskarte. Was mir die Freiheit erlaubt, bei einem Besuch auch ganz gezielt mal Bereiche des Tiergartens einfach links liegen zu lassen. Ich muss nicht unbedingt versuchen, so viel wie möglich für meinen bezahlten Eintritt zu erleben und zu sehen.

Der Besuch in dieser Woche war natürlich in erster Linie dem jungen Elefantenbaby Ruwani geschuldet. Unser Zürcher Zoo – so hat es einmal eine Mitarbeiterin in einer Tierpräsentation erklärt – beachtet bei der Vergabe von Tiernamen eine interessante Regel: Innerhalb eines Jahres ist der Anfangsbuchstabe der Gleiche. Und im Folgejahr wird dann der im Alphabet ebenfalls folgende Anfangsbuchstabe gewählt. Das erlaubt Mitarbeitern und Zoobesuchern, anhand des Anfangsbuchstaben eines (benannten) Tieres dessen Alter zu errechnen. 2017 ist nun das „R“ an der Reihe.

Als ich am Elefantenhaus ankam, war der kleine Racker erst mal nirgendwo zu entdecken. Weder draussen noch drinnen in der Halle war viel los. Nach einigem Umher-schlendern beschloss ich also, wieder von Kaeng Krachan Elefantenpark zurück in die restlichen Zoobereich zu laufen. Ein letzter Blick in die Aussengehege belohnte mich dann aber doch noch. Zusammen mit Mutter Farha und Grossmutter Ceyla-Himali spazierte der tapfere Jüngling durch die Gegend, versuchte sich auch zwischendurch mal im Schlammbad. Es war nicht so leicht, den kleinen Rüssel vor die Linse zu bekommen, denn die beiden Begleiterinnen schirmten ihn noch sehr konsequent ab. Aber so ein paar zufriedenstellende Schnappschüsse kamen dann doch noch zusammen.

Danach nahm ich mir dann noch Zeit für ein paar andere Gehege. Fast schon zum Pflichtprogramm gehören für mich die drei Grosskatzen im Zürcher Zoo: Amurtiger, indischer Löwe und Asiatischer Schneeleopard. Die Löwen versteckten sich in einem uneinsehbaren Gehegeteil, man sah nur von fern ein paar ockerfarbene Fellrücken. Die Tigerin war sehr unruhig, lief viel herum und brüllte immer wider. Den Grund dafür erfuhr ich dann tags darauf aus der Zeitung. Es war ein Besuchermännchen aus dem Zoo Münster eingetroffen. Und das schien wohl auch der hiesigen „Elena“ nicht entgangen zu sein.
Bei den Schneeleoparden – die beiden Jungtiere sind ja nun beide weggegeben worden – sah man nur ein Elternteil. Es sass auf ihrem Lieblingsplatz und betrieb fleissig Fellpflege. Gelegenheit für ein paar Fotos.

Danach besuchte ich noch das Exotarium mit all den Echsen und auch den neuen Aquarien und natürlich die Masoalahalle. Dieser Urwald fasziniert mich immer wieder neu. Natürlich darf noch verhohlen werden, dass auch dort manche Tiere immer wieder an den selben Stellen zu entdecken sind. Nämlich dort, wo sie auch ihr Futter finden. So gibt es ein paar Ecken, an denen es mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Chamäleon oder ein Gecko zu entdecken gibt. Circus Maoala eben. Und so entstanden dann noch ein paar weitere recht nette Fotos.

22. Apr. 2015

Aus dem Zoo Basel

Mitte April machte ich mich sehr kurz entschlossen auf die Reise in den Basler Zoo. Es war ein sehr warmer und sonniger Frühlingstag – beste Gelegenheit meine neue EOS 70D wieder zum Einsatz zu bringen.

Gegenüber meiner kleinen Lumix FZ8 ist die Canon schon ein ziemlicher Brocken. Zum Immer-Dabeihaben eignet sich diese Spiegelreflex nicht. Aber sie bereitet mir einen Riesenspass, sie scheint mir eine gute Anschaffung zu sein.

Dies ist mein zweiter Besuch in diesem Zoo, der erste ist etwa fünf Jahre her. Seitdem – so mein Gefühl – hat sich einiges getan in diesem Tierpark. Etliche Gehege und Anlagen erscheinen mir nun gefälliger und mehr haltungsgerecht. Auffällig finde ich die Häufung von Neubauten bei den Elefantenanlagen. Nach Zürich und Rapperswil wird auch demnächst der „Zolli“ in Basel seinen Rüsseltieren mehr Platz zur Verfügung stellen.

Ebenfalls gespannt bin ich auf das Ozeanium, welches zur Zeit in Basel geplant wird. Spätestens bei der Eröffnung werde ich dann wieder in die Rheinstadt pilgern.

29. Okt. 2014

Nass

Ich gebe zu, in der letzten Zeit ist es ziemlich tierisch in meinem Weblog. Aber klein Omysha beim Plantschen ist sowas von Jöö!!

Videoquelle: Zoo Zürich

22. Okt. 2014

Erst Fuchs, dann Dachs

Dachs - CC: Wikimedia Commons / kallerna / Ähtäri Zoo Finnland

Dachs – CC: Wikimedia Commons / kallerna / Ähtäri Zoo Finnland

Dass man nachts in Zürich gute Chancen hat, einem Fuchs zu erblicken, ist inzwischen bekannt. Nun aber soll auch der Dachs vermehrt in der Stadt leben. So zumindest laut einem Artikel der NZZ.

Ich selbst bin noch nie einem Dachs begegnet, selbst in meinen doch recht häufigen Besuchen von Tierparks in ganz Europa habe ich noch nie einen Vertreter dieser scheuen Marder gesehen. Da ich aber doch oft genug mit der Strassenbahn nachts unterwegs bin, wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis mir Meister Grimbart über die Schienen läuft.

Mal sehen !!

21. Okt. 2014

„Wienerlis“

Nein, es sind nicht die kleinen Wuschel-Geparden aus dem Zolli in Basel, sondern die drei sind aus dem Wiener Zoo. Herzig.