Archiv der Kategorie: Zoo

Erst Fuchs, dann Dachs

Dachs - CC: Wikimedia Commons / kallerna / Ähtäri Zoo Finnland

Dachs – CC: Wikimedia Commons / kallerna / Ähtäri Zoo Finnland

Dass man nachts in Zürich gute Chancen hat, einem Fuchs zu erblicken, ist inzwischen bekannt. Nun aber soll auch der Dachs vermehrt in der Stadt leben. So zumindest laut einem Artikel der NZZ.

Ich selbst bin noch nie einem Dachs begegnet, selbst in meinen doch recht häufigen Besuchen von Tierparks in ganz Europa habe ich noch nie einen Vertreter dieser scheuen Marder gesehen. Da ich aber doch oft genug mit der Strassenbahn nachts unterwegs bin, wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis mir Meister Grimbart über die Schienen läuft.

Mal sehen !!

„Wienerlis“

Nein, es sind nicht die kleinen Wuschel-Geparden aus dem Zolli in Basel, sondern die drei sind aus dem Wiener Zoo. Herzig.

Wildnispark Zürich-Langenberg

Aufgenommen am Freitag 17.10. im Wildnispark Zürich. Ich glaub, ich brauch ’ne bessere Fotokamera…. seufz…. was ich an Aufnahmen von diesem Ausflug gerade aussortiert habe, ist schon traurig. Im Luchsgehege habe ich bestimmt um die 20 Fotos erstellt. Keines davon ist auch nur annähernd so rausgekommen, wie ich es erhofft hatte. Und auch bei den Wildkatzen sind nun gerade mal die beiden Fotos hier, die einigermassen was geworden sind. Hmpf.

Zoo Zürich

Das Schöne an einer Zoo-Jahreskarte ist die Freiheit, nicht alles bei einem Zoobesuch ablaufen zu müssen. Man kann ja recht bald wieder kommen. Und so nahm ich mir bei meinem letzten Besuch (vor ein paar Tagen) eigentlich nur vor, mir das neue Elefantenhaus anzusehen – inklusive dem kleinen Elefantenbaby Omysha. Doch es kam dann doch wieder anders. Denn es war zeitnah eine Präsentation bei den Amur-Tigern angekündigt. Also spazierte ich erst einmal dorthin.

Die Tigerpaar – so wurde erzählt – harmoniert gut miteinander, so dass man sie problemlos zu zweit im Gehege lassen kann, obwohl Tiger eigentlich eher Einzelgänger sind. Der letzte Nachwuchs ist inzwischen ca. 3 Jahre her, seitdem wird (auf Anlass des Europäischen Zuchtprogramms) verhütet. An diesem Nachmittag präsentierten beide Tiger einen gesunden Appetit auf Fleisch, während hingegen der Duftsack ignoriert wurde.

Wenn ich schon bei den Grosskatzen war, dann schaute ich auch gleich mal bei den Löwen vorbei. Als ich das Löwengehege vor ca. 3 Jahren zum ersten mal sah (damals war es brandneu), war ich etwas skeptisch. Inzwischen haben die Pflanzen und Bäume in dem Areal sich aber entwickelt, so dass mir der Platz recht gut gefällt.

Die Löwin Jeevana liess sich erfreulicherweise etwas nach vorne locken, indem man Karpfen im Teich fütterte. Die Bewegung an der Wasseroberfläche erregte ihre Neugier.

 

Nach den Löwen „tigerte“ ich dann grad noch zu den Schneeleoparden. Dort hat es ja auch erst kürzlich mit Orya und Okara Nachwuchs gegeben. Die schönen schwarz-weissen Katzen waren aber an diesem NAchmittag doch recht schläfrig. Man sieht auf den Fotos übrigens recht gut die uralte Verletzung bei der Katzenmutter Dshamilja an der Hinterpfote, die ihr angeblich von Wilderern zugefügt wurde (und die wahrscheinlich auch dazu geführt hat, dass diese Leopardin nun in einem Zoo lebt, weil sie in der freie Wildbahn das nicht überlebt hätte – aber das ist meine persönliche Vermutung – ich werde das bei einem nächsten Zoobesuch mal erfragen…)

Bei diesen Fotos habe ich zum ersten Mal ein wenig mit HDR experimentiert. Es ist noch ein Lernprozess….

Ach ja… Elefanten!! Natürlich bin ich dann doch noch gegen 17 Uhr (Zooschliessung nahte also bereits) hingewandert. Und ich hab auch noch ein Schnappschüsschen von der kleinen Omysha machen können. Weil jedoch ein Gewitter nahte, flüchtete ich recht schnell in die Masoala-Regenwaldhalle. Diese Halle fasziniert mich immer wieder, erst recht seit es die Aussichtsplattform über den Baumwipfeln gibt.

Pünktlich zur Zooschliessung war dann das Gewitter auch vorbeigezogen, so dass ich das trockene Dach der Regenwaldhalle verlassen konnte. Aber beim nächsten Besuch werde ich mir wieder mehr Zeit für diese grüne Sauna nehmen (und auch etwas mehr zu trinken !!). Die Halle braucht Zeit. Aber einfach nur auf der Baumwipfelplattform könnte ich stundenlang stehen. Die Geräuschkulisse ist einfach extrem faszinierend. Und auch wenn man die Tiere nicht so schön auf dem Präsentierteller zu sehen bekommt, so entdeckt man immer wieder etwas. Und sei es nur die Überraschung, als sich vermeintliche Vögel bei näherer Betrachtung aus Flughunde entpuppten.

Mal sehen – ob ich beim nächsten Besuch dort ein nettes Video hinbekomme.

Orya und Okara

So jööö!

 

 

Schneeleoparden-Nachwuchs im Zürcher Zoo: Orya und Okara. Geboren im Mai 2014.