HP: Kundenservice: top, Produkt: flop

Drei kaputte Drucker

Drei kaputte Drucker

Das Drama begann vor etwa zwei Wochen. Zu diesem Zeitpunkt wechselte ich an meinem HP Officejet 6420 die schwarze Tintenpatrone. Alte original HP Tintenkartusche raus, neue original HP Tintenkartusche rein. Leider druckte der Drucker nun nicht mehr schwarz. Farbig weiterhin ja, schwarz gar nicht.

Nun, meine erste Überlegung war: Hmmm, wird wohl an der Kartusche liegen, die ist womöglich fehlerhaft. Also spazierte ich zum nächsten Elektronikhändler und holte mir eine zweite schwarze original HP Tintenkartusche. Das Resultat war dasselbe. Kein Schwarzdruck. Grrrr!

Als nächstes rief ich den HP Kundensupport an. Zum Glück lief auf meinem schwarzen Monster noch eine Herstellergarantie. Der telefonische Support war übrigens höchst zuvorkommend, kompetent und höflich. Nach mehreren gemeinsam durchgeführten Druckerkopfreinigungen kam man dann dort zum Schluss, dass man mir wohl am besten ein Ersatzgerät schicken sollte. Den alten, so sagte man mir, kann ich entsorgen.

Drei Tage später hatte ich dann dieses Ersatzgerät. Leider war auch dieser Drucker fehlerhaft. Es blieb nämlich schlicht und ergreifend tot. Alle Versuche, dieses Gerät einzuschalten, scheiterten kläglich. Also klingelte ich wiederum beim HP Kundensupport durch. Man riet mir, das Netzteil vom ersten (kaputten) Gerät in das zweite (kaputte) Gerät einzubauen. Nada. Der Austausch führte zu keinerlei Veränderungen. Der erste Drucker liess sich auch mit dem Netzteil des zweiten einschalten (druckte aber wie geschrieben kein Schwarz) und der zweite Drucker blieb weiterhin tot. Also veranlasste der telefonische HP-Support, mir ein zweites Ersatzgerät zuzusenden.

Dieses Mal dauerte es vier Tage. Es liess sich einschalten. Aber o weh!! Es frass 9 von 10 Papierblätter. Nur jedes 10. Stück Papier wurde korrekt eingezogen, die anderen immer schief. Was zu regelmässigen Papierstau führte und zu eine Menge Knitterpapier. Ganz nebenbei war die mitgelieferte rote Setup-Tintenpatrone fehlerhaft (druckte nicht), was sich aber noch mit einer Patrone aus dem ersten Ersatzgerät beheben liess. Aber hilft ja alles nichts. Ein Drucker, der mir fast jedes Blatt Papier frisst, taugt mir nicht.

Nun habe ich also inzwischen drei  kaputte HP Officejet 4620 bei mir daheim rumstehen. Ein findiger Bastler könnte vielleicht aus diesen drei kaputten Geräten ein bis zwei funktionierende Drucker zusammenbasteln. Ich jedoch nicht. Dazu fehlt mir das Können und das Werkzeug. Also landen die drei Teile demnächst auf dem Müll.

Und nein, ich werde nicht noch einmal bei HP anrufen. So nett und freundlich da da auch sein mögen. Aber ich habe das Vertrauen verloren, dass mir ein einwandfrei funktionierendes Ersatzgerät zugesendet wird. HP Drucker sind für mich somit erst einmal keine Wahl mehr. Vielleicht habe ich nur unwahrscheinliches Pech, ich weiss es nicht. In der Vergangenheit hatte ich immer wieder mal HP Geräte: daheim, am Arbeitsplatz. Sie waren mal absolute Klasse, mal so la la. Aber so einen derartigen Totalausfall wie hier habe ich noch nie erlebt.

Natürlich es schon übel, dasss ich da nun nach zwei Wochen Hinwarten, Telefonieren und Herumprobieren immer noch keinen einwandfreien Drucker bei mir daheim hatte. Daneben ärgert mich aber auch die Tatsache, dass ich nun drei so Teile entsorgen muss. Welch eine Verschwendung von Ressourcen, um die Dinger herzustellen und nun wieder fachgerecht zu entsorgen!! Mein ökologischer Fussabdruck hat sich jedenfalls leider um einiges vergrössert.

Inzwischen steht übrigens ein neuer Canon Drucker in meiner Arbeitsecke – und er funktioniert einwandfrei. Hoffentlich lange!

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