Modelleisenbahn Budgetplanung

Der Monatswechsel von Januar auf Februar ist für eingefleischte Modelleisenbähnler ja fast sowas wie ein zweites Weihnachten. Denn es steht die alljährliche grosse Spielwarenmesse in Nürnberg an. Traditionell verkünden um diesen Termin herum die Modelleisenbahn-Hersteller ihre geplanten Neuheiten für das restliche Kalenderjahr (und zuweilen auch weit darüber hinaus, wenn man die Lieferfristen mancher Firmen ansieht).

Ob ich jetzt ein „eingefleischter“ Modelleisenbähnler bin? Na, wer 5 m3 seiner Wohnung mit einer Eisenbahnanlage belegt, ist wohl tatsächlich ein bisschen verrückt. Also… Ich gebe zu, dass auch ich mit Spannung auf die Ankündigungen mancher Hersteller warte, insbesondere auf die aus dem Hause Märklin. Vor ein paar Tagen war es dann soweit, der Neuheitenkatalog 2015 ist veröffentlicht worden.

Im Grunde ist das für mich so ein Zwischending aus Hoffen und Bangen. Gespannt bin ich jedes Mal, ob Märklin es dieses Jahr schafft, eines meiner Wunschmodelle ins Sortiment aufzunehmen. Etwas mulmig hingegen wird es mir hingegen, wenn ich zusammenrechne, was es kosten würde, wenn ich all die Sammlermodelle erwerben würde, deren Kauf mich reizt. Wohlweislich habe ich irgendwann vor Jahren mein Sammelgebiet drastisch eingeschränkt – auf die Lokomotiven und Waggons, die mich schon als Kind auf meinem Schulweg entlang der Bahnstrecke fasziniert haben. Für Kenner: Deutsche Bundesbahn Epoche IV (70er und 80er Jahre).

Maerklin 37162 BR 094, Bild: (c) Maerklin

Maerklin 37162 BR 094, Bild: (c) Maerklin

2014 war ein „teures“ Jahr. Umso mehr erleichtert bin ich, dass dieses Jahr wohl etwas billiger kommen wird. Von den vorgestellten Neuheiten interessiert mich bei den Lokomotiven eigentlich nur die Dampflok BR 094. Da bleibt bestimmt auch noch etwas Geld übrig, um den ein oder anderen Wagen an meine Lokis anzuhängen. Und ausserdem steht 2015 sowieso die Verkabelung der ganzen Elektronik auf meiner Eisenbahnanlage auf dem Plan. Da wandern noch etliche Franken zum Fachhändler. Ich hoffe ja mal, dass die aktuelle Euro-Abwertung mir noch etwas entgegenkommt 😉

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