Ballon: Nicht geflogen, sondern gefahren

Wenn ich in Urlaub fahre, dann informiere ich natürlich über den geplanten Zielort. Ich möchte ja doch sicherstellen, ob mir der Urlaub auch Freude, Spass und Erholung bereitet. Aber – das gebe ich gerne zu – meine Recherche ist meist nicht sehr tiefgründig. Es reicht mir, wenn ich genug Informationen habe, die mir einen ungetrübten Aufenthalt versprechen.

Und so habe ich nicht gewusst, dass Kappadokien in der Türkei, wo wir im September ca. 10 Tage verbracht hatten, eine DER Destinationen ist, um eine Ballonfahrt zu unternehmen. Mich haben da die Felsformationen, die Landschaft, die Menschen interessiert, ich wollte das dort er-„wandern“. Die Ballonfahrt, die wir dann dennoch unternommen hatten, war dann ein zusätzlicher Bonus dieses Urlaubs.

Man muss sehr früh aufstehen, denn wegen der Lichtverhältnisse finden diese Fahrten bei Sonnenaufgang statt. Zum Glück (ürgs) wird man jedoch sowieso durch einen Gebetsruf der naheliegenden Moschee aus den sanften Träumen des durchaus guten Hotelbetts gerissen. Man wird mit einem Kleinbus abgeholt und irgendwo hingekarrt, wo man dann das Spektakel der ca. 100 Ballone beobachten kann, die alle rundherum fast gleichzeitig aufgeblasen und aufgeheizt werden. Und einer davon war dann unser Ballon. In einem Korb passen (je nach Grösse) um die 20 Personen hinein. Und ziemlich pünktlich mit den ersten Sonnenstrahlen ging dann der Flug .. äääh die Fahrt los.

Grandios. Einmalig. Gefühle der Erhabenheit und Demut gleichzeitig durchflossen mich während dieser knappen Stunde über der Erde. Auf jeden Fall ist das eine Erfahrung, an die ich mich auch noch bis und an mein(em) Lebensende gerne erinnere. Ich lasse die Bilder für sich sprechen.

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Mehr Bilder zu meinem Kappadokien-Urlaub gibt es in meiner Fotogalerie: Kappadokien 2018

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